Dies ist nicht die offizielle Internetseite der Stadt Schwäbisch-Gmünd
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15.01.2018

Wohnungslose

Mehr ältere Menschen verlieren ihre Wohnung

Stuttgart. In Baden-Württemberg sind nach Angaben des Paritätischen Wohlfahrtsverbands zunehmend ältere Menschen von Wohnungslosigkeit betroffen. Der Anteil der Über-50-Jährigen sei seit 2013 um insgesamt 22 Prozent gestiegen.

Bundesweit haben etwa drei Viertel der Deutschen Sorge vor zu hohen Wohnkosten. Das geht aus einer am Mittwoch in Berlin vorgestellten Umfrage des Deutschen Caritasverbands hervor. Sie sehen in hohen Wohnkosten ein erhebliches Armutsrisiko. Für 74 Prozent bergen die hohen Mieten und Nebenkosten auch das Risiko, ihre Wohnung zu verlieren. „Wohnungsnot ist zu einer sozialen Wirklichkeit geworden, die gesellschaftliches Konfliktpotenzial birgt“, so Peter Neher, Präsident des Caritasverbands. (lsw)

Staatsanzeiger: Ausgabe 1/2018

© Paule Paulé

14.01.2018

Man kennt sich von irgendwoher

Man kennt sich von irgendwoher. Tja, so ist das nun einmal. Auch bei Julius Mihm und  WEEBER+PARTNER, einem Institut für Stadtplanung und Sozialforschung mit Sitz in Stuttgart. Laut Julius Mihm kennt man sich aus seiner beruflichen Zeit in  Ludwigsburg. Dort war Mihm von 2002 bis zu seinem Wechsel nach Schwäbisch Gmünd Fachbereichsleiter für Stadtplanung und Vermessung.

So wurde dann am 15. Dezember 2010 eine "Wohnungsmarktstudie Schwäbisch Gmünd" im Gemeinderat vorgestellt. 

Wohnungsmaarktstudie 2010
Schwäbisch Gmünd
Wohnungsmarktstudie 2010.pdf
PDF-Dokument [3.3 MB]

Unglaubliche 36.000,-- €uro hat, damals das Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Weeber und Partner (Stuttgart/Berlin)  für die am 15. Dezember 2010 im Gemeinderat vorgestellte "Wohnungsmarktstudie Schwäbisch Gmünd" erhalten.

Was vernahmen wir doch 2009   während des OB-Wahlkampfes immer wieder von unserem heutigen Oberbürgermeister Richard Arnold:

 

"Diese Gutachteritis muss ein Ende haben"

 

Dem kann nicht widersprochen werden.

Wir wissen aber auch um die Wirkungen des „Man kennt sich“ und die Nachhaltigkeit von Wahlkampfaussagen.

Wohnungspolitisch war diese "Studie" auch noch  völlig wertfrei.

36.000,-- € für: Exclusive Weeber - Mathematik
Wohnungsmarktstudie-2..pdf
PDF-Dokument [79.9 KB]

Heute, nach sieben Jahren verfehlter Wohnungspolitik scheint auch bei unserem Julius aus Ludwigburg angekommen zu sein, dass auch in Schwäbisch Gmünd Wohnungen fehlen. Und es geschieht etwas, was man Julius   nun wirklich nicht zugetraut hätte. Er reagiert, zwar nicht zügig, oder gar schnell, aber immerhin. Keine Panik – nicht etwa etwas Kreatives.

Aber immerhin frei nach dem Motto „da war doch mal was und da kenn ich doch jemand“. So tat dann Julius Mihm kund, dass  „die erfolgreiche Wohnungsmarktstudie von 2010 fortgeführt werden“ soll. Und von wem wohl? - WEEBER+PARTNER. Richtig, das Institut in Stuttgart. Wie gesagt, man kennt sich…

 

Die Daten für die Prognosen werden von der Stadt Schwäbisch Gmünd in digitaler Form (EXCEL-kompatible Tabellen) geliefert:

 

< Derzeitige und vergangene Bevölkerungszahlen – aufgegliedert nach Altersjahrgang, Geschlecht, Nationalität und Stadtteilen,

< Wanderungsverhalten und natürliche Bevölkerungsbewegung (Geburten, Sterbefälle) der letzten Jahre – aufgegliedert nach Altersjahrgang, Geschlecht und Stadtteilen,

< geplante Neubaugebiete bis 2030, geplante Wohneinheiten und Bezugsjahr,

< Angaben des Regionalplans zur Bevölkerungsentwicklung in der Region.

Angebot an die Stadt Schwäbisch Gmünd 30.11.2017
Weeber+Partner_SchwaebischGmuend_Angebot[...]
PDF-Dokument [579.4 KB]

Und das für

 61.000,-- €uro

 

Gmünd ist eine wachsende Stadt, mit stetig wachsenden Einwohnerzahlen. Vor zehn Jahren wurde im damaligen Bildungsbericht der Stadt ein deutlicher Rückgang der Einwohnerzahlen bis heute prognostiziert. Doch es ist ganz offensichtlich anders gekommen. Auch wenn die Zuzüge in den vergangen drei Jahren leicht rückläufig waren, ist die Einwohnerzahl gewachsen. Das liegt unter anderem daran, dass weniger Menschen weg– als zugezogen sind.

Nein, nein kein Text von uns.

Hört sich an wie WEEBER+PARTNER?

Stimmt. Hört sich so an.

Ist aber Helmut Ott, Leiter des Hauptamtes unserer schönen Stadt:

„„Gmünd ist eine wachsende Stadt“, betont Helmut Ott, Leiter dem Hauptamtes. „Wir haben stetig wachsende Einwohnerzahlen.“ Vor zehn Jahren wurde im damaligen Bildungsbericht der Stadt ein deutlicher Rückgang der Einwohnerzahlen bis heute prognostiziert. Doch es ist ganz offensichtlich anders gekommen. Auch wenn die Zuzüge in den vergangen drei Jahren leicht rückläufig waren, ist die Einwohnerzahl gewachsen. Das liegt unter anderem daran, dass weniger Menschen weg– als zugezogen sind.“ (Rems Zeitung,10.01.2018)

Stellt sich die Frage:

 

Was kann das Hauptamt, was das Baudezernat nicht kann?

 

Ganz einfach:

Die Daten der Stadt Schwäbisch Gmünd selbst auswerten.

 

Könnte es da sein, dass die einen ganz einfach Ihren Job machen und die anderen einfach nur mangelhaft ausgeprägten Fleiß mit Schmalspurgutachten kaschieren wollen?

 

Tja, ist selbst mal wieder gar nix drin, hängt man den Steuerzahler hin.

 

 

"VGW Märchenzelt", Foto: Archiv, © Paule Paulé

04.01.2017

Wo die VGW gerade Wohnraum schafft, oder so…

Dass die VGW, das heißt ihr Geschäftsführer Celestino Piazza, viel Unsinn über Wohnungsmarkt und Wohnungsbau in Schwäbisch Gmünd erzählt ist ja inzwischen hinlänglich bekannt.

In einer Stadt wie Schwäbisch Gmünd sei das Mietangebot alleine schon durch die Wohnungsbaugesellschaften und die Größe der Stadt sehr gut abgedeckt versuchte Piazza schon einmal der Öffentlichkeit weiszumachen. Noch nicht so lange her.

Und jetzt:

80 Millionen Euro für mehr Wonraum
80 Millionen Euro für mehr Wohnraum_bear[...]
PDF-Dokument [2.7 MB]

Zur Erinnerung OB Richard Arnold setzt auf 10.000 neue Einwohner in den nächsten 10 (zehn) Jahren. Also im Durchschnitt 1.000 (eintausend) neue Einwohner pro Jahr.  (Gmünder Tagespost, 26.01.2017)

 

Celestino Piazza, der das Mietangebot alleine schon durch die Wohnungsbaugesellschaften und die Größe der Stadt sehr gut abgedeckt sieht, obwohll schon heute etwa 800 bis 1.000 Wohnungen fehlen, will nun in den nächsten 5 – 6 Jahren 300 neue Wohnungen im ganzen Stadtgebiet generieren. Jubilate…

Fünf- bis sechstausend neue Bürger und dreihundert neue Wohnungen. Läuft… Falls man noch Staufer-Zeltlager über die Teilorte verteilt.

© Paule Paulé

Tja und jetzt? Jetzt wissen wir nicht, was wir von einem Architekten, der auszog Geschäftsführer der VGW zu werden und der Öffentlichkeit die objektive Unwahrheit erzählt, halten sollen.

Denn wenn Piazza in der Vorweihnachtszeit behauptet, dass „zum Beispiel beim Kreiswehrersatzamt in der Bismarkstraße die Um- und Neubauarbeiten bereits begonnen“ haben (Quelle: Remszeitung),

dann  ist das nun einmal nicht nur frei erfunden sondern objektiv die Unwahrheit. Wir haben einfach mal nachgeschaut

Was der Jägermeister und Architekt, der auszog Geschäftsführer der VGW zu werden hauptberuflich macht, könnte man jetzt fragen.

Nein, soweit wollen wir nun doch nicht gehen.

Mihm und Hackner

31.12.2017

 

Man nennt das in Gmünd Wohnungspolitik –

aber es ist nur schlechte Satire II

Dass selbst Oberbürgermeister Richard Arnold nicht weiß wie viele Wohnungen in Schwäbisch Gmünd tatsächlich leerstehen, kann nicht verwundern, wenn man die Zuständigkeit hinsichtlich des Wohnungsleerstandes in Schwäbisch Gmünd kennt. Die Gmünder Bauverwaltung. Stichwort: Julius.

Eine der Grundvoraussetzungen für eine zumindest halbwegs vernünftige Wohnungspolitik ist, dass man Kenntnis davon hat, wie viele Wohnungen man zum Beispiel in einer Kommune benötigt.

Doch in unserer Stadt tickt Wohnungspolitik anders:

  • Wohnungsuchende werden mit Wohnberechtigungsscheinen abgespeist, für die es in Schwäbisch Gmünd keine vermietbaren Wohnungen gibt;

 

  • private Investoren für Sozialen Wohnungsbau „benötigen wir in Schwäbisch Gmünd nicht, das macht alles die VGW“;

 

  • dauerhafte Wohnungsleerstände interessierten jahrelang weder Stadtverwaltung noch Gemeinderat;

 

Deshalb waren und sind auch Sanktionen gegen diesen Wohnungsleerstand, wie zum Beispiel In Tübingen

nicht möglich gewesen.

 

Doch halt! Wir vergaßen: „Gmünd kann man nicht mit Tübingen vergleichen“, so lehrte uns doch Gerhard Hackner, Leiter des Liegenschaftsamts Schwäbisch Gmünd. Stuttgart und Karlsruhe kommen da schon eher in Frage, so Hackner weiter.

Und es ist ja auch nicht so, dass die Bauverwaltung in dieser Sache völlig untätig gewesen ist. Für ein paar Grafiken hat es immerhin gelangt…

Flyer Gmünder Wohnraumoffensive
Vorlage Gmünder Wohnraumoffensive-5.pdf
PDF-Dokument [1.4 MB]
Organisatorische Abwicklung
Vorlage Gmünder Wohnraumoffensive-6.pdf
PDF-Dokument [478.1 KB]
Zeitliche Abwicklung
Vorlage Gmünder Wohnraumoffensive-7.pdf
PDF-Dokument [431.5 KB]

Und mit der charakteristischen und typischen Mitmenschlickeit von ergebnisorientierten und  motivierenden Verwaltungen,  wird der „Flyer Gmünder Wohnraumoffensive“ dann auch mit dem Grundsteuerbecheid verschickt. 

 

17.12.1017

 

Man nennt das in Gmünd Wohnungspolitik –

aber es ist nur schlechte Satire

 

Wohnraum ist seit Jahren Mangelware – in unserer schönen Stadt. Und nun soll ein angeblich neues Programm  Abhilfe schaffen.

 

Wir erinnern uns:

 

Im Jahr 2015 startete OB Richard Arnold einen Aufruf an die Gmünder Vermieter, die Wohnraum nicht vermieteten, sondern leerstehen ließen. Ging es damals um Flüchtlinge, so geht jetzt es um den Rest der Wohnungssuchenden. Der Erfolg dieser Aktion ist bekannt. 

Nach diesem  Erfolg ruht das Dezernat 2 -mit unserem Pendler aus Ludwigsburg an der Spitze- tief in sich. Deshalb weiß selbst Oberbürgermeister Richard Arnold nicht wie viele Wohnungen in Schwäbisch Gmünd tatsächlich leerstehen.

Gerhard Hackner

Gerhard Hackner, Leiter des Liegenschaftsamts Schwäbisch Gmünd und Stadtrat in Lorch kann auch nicht sagen wie viele Wohnungen in Schwäbisch Gmünd leerstehen.

Nun ist der nicht geringe Leerstand von Wohnraum in unserer schönen Stadt seit etwa 10 Jahren bekannt  Da wäre es doch sinnvoll gewesen, spätestens nach der erfolgreichen Aktion im Jahr 2015 weiterzumachen. Weiterzumachen mit der Ermittlung leerstehenden Wohnraums. Die Frage, warum die Bauverwaltung da nicht tätig geworden ist, hat dann auch Gerhard Hackner auf mehrfaches Nachfragen nicht beantwortet. Die Lösung des Problems sei mit der Wohnrauminitiative jetzt in Angriff genommen. Zur Ermittlung der Leerstände bei Mietwohnungen werde jetzt ein Flächenmanager im Dezernat 2 eingestellt.

Wird fortgesetzet

17.12.1017

Gmünder Wohnraumoffensive

Wohnraum ist Mangelware – in der Kernstadt ebenso wie in den Stadtteilen. Ein neues Programm soll Abhilfe schaffen. Dafür wird an den Aufruf aus dem Jahr 2015 von OB Richard Arnold an Vermieter – damals für Flüchtlinge – angeknüpft. Dieses Mal für eine große Bevölkerungsgruppe.

"Wir brauchen dringend Wohnraum"
Gmünder Wohnraumoffensive.pdf
PDF-Dokument [10.2 MB]
Gerhard Hackner

14.12.2017

Fairer Wohnen

Sowas geht in Gmünd nicht, Gmünd kann man nicht mit Tübingen vergleichen, so Gerhard Hackner, Leiter des Liegenschaftsamts Schwäbisch Gmünd. Wir wissen allerdings nicht, ob Herr Hackner das "Handlungsprogamm Fairer Wohnen" überhaupt kennt.

Handlungsprogramm Fairer Wohnen

Bezahlbarer Wohnraum in Tübingen ist knapp. Das bekommen insbesondere Menschen mit geringem Einkommen zu spüren, darunter viele Studierende, Ältere oder Menschen mit Behinderung. Auch immer mehr Familien und Haushalte mit mittlerem Einkommen haben Schwierigkeiten, eine angemessene Wohnung zu finden.

Die Universitätsstadt Tübingen arbeitet an einem Handlungsprogramm mit dem Titel „Fairer Wohnen“. Damit wollen Gemeinderat und Stadtverwaltung erreichen, dass mehr Wohnraum für alle Einkommensgruppen und Haushaltsformen geschaffen wird. Ausgehend von einer umfassenden Analyse des Tübinger Wohnungsmarkts sollen in dem Programm Rahmenbedingungen für Akteure auf dem Wohnungsmarkt festgelegt werden.

Die Eckpunkte des Programms „Fairer Wohnen“ hat die Stadtverwaltung bei einer Informationsveranstaltung am 24. Oktober 2017 vorgestellt. Rückmeldungen und Anregungen zu den Vorschlägen der Verwaltung nehmen die Wohnraumbeauftragten (wohnraum@tuebingen.de) gerne entgegen.

 

Präsentation vom 24. Oktober 2017

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