Dies ist nicht die offizielle Internetseite der Stadt Schwäbisch-Gmünd
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10.08.2018

Land gibt Kommunen Geld für Wohnraum

Lob kommt vom Mieterbund,

Kritik von der FDP

Stuttgart. Mit einem Fonds von anfangs 45 Millionen Euro will Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) Kommunen unterstützen, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Der „Kommunalfonds Wohnraumoffensive BW“ ergänze das Förderprogramm „Wohnungsbau BW“, so die Ministerin am Donnerstag: „Ausreichend und bezahlbarer Wohnraum für die Menschen in Baden-Württemberg ist und bleibt ein vorrangiges Ziel der Landesregierung.“

Kommunen könnten mit dem Fonds zum Beispiel Anreize für Vermieter schaffen, leerstehenden Wohnraum zu vermieten und Zuschüsse sowie günstige Darlehen erhalten, wenn sie selbst neu-, um- oder ausbauten.

Der Fonds soll der Ministerin zufolge dauerhaft sein und als ergänzendes Angebot gezielt lokale und regionale Wohnraum-Initiativen fördern.

Der Landesvorsitzende des Deutschen Mieterbunds, Rolf Gaßmann, begrüßte, dass mit den 45 Millionen Euro „die Landesregierung die nicht abgerufenen Wohnraumfördermittel dem Wohnungsbau zur Verfügung stellen will“. Noch besser verwendet wäre das Geld aber für die Gründung einer Landesentwicklungsgesellschaft, die Grundstücke erwerben und selbst bezahlbare Wohnungen bauen könne.

Die FDP-Abgeordnete Gabriele Reich-Gutjahr bemängelte dagegen den Rückgriff auf „planwirtschaftliche Elemente“. So sollten die Kommunen Mittel für die Bevorratung von Grundstücken erhalten. Sogar kommunale Eingriffsrechte in privates Eigentum weise die Ministerin nicht von der Hand. (crim)

Staatsanzeiger: Ausgabe 31/2018

Von: Müller, Christoph 

 

 

08.07.2018

Ministerium gibt Tipps für beschleunigtes Bauen

Wohnraummangel

Landesweit fehlen noch immer Tausende Wohnungen. Städte und Gemeinden haben bei der Ausweisung neuer Flächen eine Schlüsselposition. Eine Broschüre des Wirtschaftsministeriums soll nun Planern und Gemeinderäten einen schnellen Überblick über die Möglichkeiten vor Ort geben.

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WOHNRAUMMANGEL
Ministerium gibt Tipps für beschleunigte[...]
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Quelle: Rems Zeitung

25.06.2018

„Die VGW beteiligt sich aktiv an der Stadtgestaltung und Stadterneuerung im Bereich des Freudental und dem Mohrengässle.“ (Quelle: VGW, 20.06.2018)

Im Bild links, der alte "Turm" im Mohrengässle.

Zu groß für das Baukindergeld? Ein Neubauprojekt im mecklenburgischen Mönchhagen, Quelle: taz

23.06.2016

Beschränkung beim Baukindergeld

Nicht jede große Wohnung ist Luxus

Beim Baukindergeld sollen Flächenobergrenzen eingeführt werden. KäuferInnen von großen Wohnungen gingen damit leer aus.

Berlin taz | Karlotta Ehrenberg möchte was klarstellen: „Es geht hier nicht um Luxuswohnungen“, sagt die 39-jährige Drehbuchautorin, „der Kauf einer Wohnung war für uns eine Notlösung, weil wir auf dem Mietmarkt nichts gefunden haben.“ Ehrenberg schaffte es mit ihrem Fall in die „Tagesschau“. Ihre vierköpfige Familie ist derzeit ein Opfer in der Diskussion um neue Planungen für eine ohnehin schon umstrittene Subvention: das „Baukindergeld“. Die Subvention soll Käufern von Wohnungen über 120 Quadratmeter Größe versagt bleiben. Dazu gehört die Berlinerin.

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© Paule Paulé

10.06.2018

Ick kieke, staune, wundre mir

Ja nee, alles klar!

Piazza spielt immer weiter Geschäftsführer

Nein, wir haben es nicht immer schon gewusst. Nein, so etwas konnte man nicht ahnen, geschweige denn wissen.

Knapp fünf Monate nach Baubeginn beim ehemaligen Kreiswehrersatzamt in der Bismarkstraße

So Celestino Piazza, Gechäftsführer der VGW in derRems Zeitung 19.12.2017

folgte dort dann auch prompt der erste Spatenstich:

Quelle: Rems Zeitung, 03.05.2018

Ja nee, äääh, alles klar!

Fünf Monate nach "Baubeginn"...

Nein, nein, wir wollen ja nicht meckern. Nöö, wirklich nicht. 

Denn es gibt Situationen, da ist das Meckern mal so richtig sinnlos. Zum Beispiel wenn ein kleiner Architekt aus einem Dorf in Baden-Württemberg, einmal so richtig wichtig Geschäftsführer einer Wohnungsbaugesellschaft spielen möchte – und man ihn auch noch spielen lässt.

Ja die Rede ist von dem Celestino Piazza, der sich offenbar für den GröGaZ (Grösster Geschäftsführer aller Zeiten) der VGW hält. Und als Geschäftsführer der VGW muss man es mit der Wahrheit offenbar nicht mehr so genau nehmen. Und  Piazza geht auch gern mal die Wahrheit völlig am Hin­ter­kas­tell vorbei. So auch Mitte Dezember 2017, als er die Rems Zeitung wichtigtuerisch mit Fake News vera….te.

Stelle jetzt bitte keiner die Frage, ob Piazza wirklich so blöd sein kann. Die Antwort wäre ein eindeutiges JA. Denn bei einem Aufsichtsrat:

der offenbar mit dem Begriff „Aufsicht“ nichts am Hut hat, oder meint: ist doch eh alles wurscht…

Ach ja, dann ist ja noch der  Aufsichtsratsvorsitzende, der gar nicht mehr aufhört seine schützende Hand über seinem Parteifreund Piazza zu halten.

So  kann dann der GröGaZ der VGW ja immer weiter spielen.

Quelle: FAZ

25.05.2018

BEDARF NICHT GEDECKT

Zahl neu gebauter Wohnungen steigt,

aber nicht schnell genug

AKTUALISIERT AM 24.05.2018-09:58

 

In Deutschland wird weiter mehr gebaut, doch die Zahl neuer Wohnungen reicht noch immer nicht aus, um den Bedarf zu decken. Die Statistiker registrieren zudem eine eine beunruhigende Tendenz.

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Zahl neu gebauter Wohnungen steigt, aber nicht schnell genug
BEDARF NICHT GEDECKT.pdf
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21.05.2018

Hohe Mieten

 

Sozialquoten allein werden Wohnungsnot nicht lindern

Eines der zentralen Themen in Ballungsräumen ist die Wohnungsnot der Bezieher mittlerer und niedriger Einkommen. Städte wie Mannheim haben deshalb eine Sozialquote eingeführt, wonach die Miete in bestimmten Neubauten gedeckelt wird. Das allein wird die Nachfrage aber nicht bremsen.

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Sozialquoten allein werden Wohnungsnot nicht lindern
Hohe Mieten.pdf
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06.05.2018

Zu wenig Wohnraum für Senioren

Altersgerecht Bauen

Die meisten Menschen wollen im Alter im eigenen Zuhause wohnen. In Baden-Württemberg gibt es jedoch zu wenig altersgerechte Wohnungen. Eigentümer und Mieter können auf Förderprogramme von Bund und Land zurückgreifen. Diese reichen aber nicht aus, um den Bedarf zu decken.    

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ALTERSGERECHT BAUEN
Zu wenig Wohnraum für Seniore2.pdf
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Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU)

20.04.2018

Ministerin fordert von Grünen Kompromiss

Noch keine Entscheidung über Landesbauordnung

Stuttgart. Für den Bau neuer Wohnungen hat Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) den grünen Koalitionspartner eindringlich zur Reform der Landesbauordnung (LBO) aufgefordert. „Die Grünen-Fraktion im Landtag muss sich endlich mal bewegen, ihre Blockadehaltung aufgeben und Kompromissbereitschaft zeigen“, sagte die Ministerin.

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NOCH KEINE ENTSCHEIDUNG ÜBER LANDESBAUORDNUNG
Ministerin fordert von Grünen Kompromiss[...]
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15.04.2018

Wir wissen nicht ob er's schon wusste…

…aber:

Innovative Strom-Speicher,

die funktionieren. die gibt es schon.

Das so genannte Gamundiahaus eines kleinen Dorfarchitekten ist über den Status eines Möchtegern-Energiesparhauses nicht hinweggekommen. weiterlesen PDF

15.04.2018
Wir wissen nicht ob er's schon wusste….p[...]
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Foto: privat

12.04.2018

Deyhle-Areal

“Wohnen am Königsturm“

Oder realistischer: Wohnen am „Dreieck Königsturmstraße/Rosenstraße“. 35 Eigentumswohnungen, von der Ein-Zimmer- bis zur Vier-Zimmer-Wohnung. Die Preise liegen zwischen 4.165 €uro und 4.556 €uro pro m².

Da ist zum Beispiel die Vier-Zimmer-Wohnung im 1.OG, Rosenstraße 4, mit Blick zum Königsturm und familienfreundlich.

Nicht zu vergessen die Ein-Zimmer-Wohnung, Rosenstraße 4, mit 78m² Gartenanteil zwar immer noch kein Schnäppchen aber doch mit eigenem Gärtchen. Fertig wird der Wohnkomplex „ungefähr im Sommer 2020“.

 

Wir benötigen in unserer schönen Stadt „für möglichst jeden Bedarf und jede Nachfrage eine passende Wohnung… von preisgünstigen Mietwohnungen bis hin zu hochwertigen Baugrundstücken, Bauherrenmodellen und außergewöhnlichen Penthouse- oder Loftangeboten.“ ( OB Richard Arnold, Rede zur Einbringung des Haushalts 2018, Mittwoch, 31. Januar 2018)

Da wollen wir unserem Oberbürgermeister gar nicht widersprechen.

Doch solange die Stadtverwaltung glaubt, mit der Reaktivierung von Leerständen 1.000 fehlende Wohnungen generieren zu können, zweifeln wir erst einmal weiter.

 

Übrigens: Bezahlbar ist das Wohnen am „Dreieck Königsturmstraße/Rosenstraße“ allemal. Halt nur nicht von denen, die preisgünstige Mietwohnungen suchen.

04.04.2018

Die VGW - ihre Gamundia Häuser und die Baukosten - das ist so eine Sache.

Mitte März des vergangenen Jahres berichteten wir über die Kosten der beiden Gamundia Häuser in der Salvatorstraße

Die Baukosten ohne Abzug des Tilgungszuschusses von 34.000 Euro der KfW pro Gamundia-Haus:                                      

314.000 Euro plus                               

47.610 Euro Grundstücksanteil                                    

361.610 Euro

pro Gamundia-Haus,

oder

                                         2.916 Euro  pro Quadratmeter.“

Wir waren und sind der Meinung, dass ein  der Preis der Kaltmiete von 5,90 €uro sehr sozial ist. Wenn dieses schmucke Bauwerk jedoch erst nach 38 Jahren armortisiert, sind starke Zweifel an der Wirtschaftlichkeit zwingend.

Doch wir hatten nicht mit dem Freigeist Celestino Piazza gerechnet. Denn Piazza selbst verkündete Mitte Dezember letzten Jahres:

Na das ist ja mal eine Ansage!

2.500 000,00 €uro für ein (1) Gamundia Häusle!

Es ist nicht bekannt, dass Piazza diese Zahl je dementiert hätte.

Ist es  möglich, dass Piazza die Gehaltserhöhung - über die er später schwadronierte - schon im Auge hatte?

15.01.2018

Wohnungslose

Mehr ältere Menschen verlieren ihre Wohnung

Stuttgart. In Baden-Württemberg sind nach Angaben des Paritätischen Wohlfahrtsverbands zunehmend ältere Menschen von Wohnungslosigkeit betroffen. Der Anteil der Über-50-Jährigen sei seit 2013 um insgesamt 22 Prozent gestiegen.

Bundesweit haben etwa drei Viertel der Deutschen Sorge vor zu hohen Wohnkosten. Das geht aus einer am Mittwoch in Berlin vorgestellten Umfrage des Deutschen Caritasverbands hervor. Sie sehen in hohen Wohnkosten ein erhebliches Armutsrisiko. Für 74 Prozent bergen die hohen Mieten und Nebenkosten auch das Risiko, ihre Wohnung zu verlieren. „Wohnungsnot ist zu einer sozialen Wirklichkeit geworden, die gesellschaftliches Konfliktpotenzial birgt“, so Peter Neher, Präsident des Caritasverbands. (lsw)

Staatsanzeiger: Ausgabe 1/2018

© Paule Paulé

14.01.2018

Man kennt sich von irgendwoher

Man kennt sich von irgendwoher. Tja, so ist das nun einmal. Auch bei Julius Mihm und  WEEBER+PARTNER, einem Institut für Stadtplanung und Sozialforschung mit Sitz in Stuttgart. Laut Julius Mihm kennt man sich aus seiner beruflichen Zeit in  Ludwigsburg. Dort war Mihm von 2002 bis zu seinem Wechsel nach Schwäbisch Gmünd Fachbereichsleiter für Stadtplanung und Vermessung.

So wurde dann am 15. Dezember 2010 eine "Wohnungsmarktstudie Schwäbisch Gmünd" im Gemeinderat vorgestellt. 

Wohnungsmaarktstudie 2010
Schwäbisch Gmünd
Wohnungsmarktstudie 2010.pdf
PDF-Dokument [3.3 MB]

Unglaubliche 36.000,-- €uro hat, damals das Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Weeber und Partner (Stuttgart/Berlin)  für die am 15. Dezember 2010 im Gemeinderat vorgestellte "Wohnungsmarktstudie Schwäbisch Gmünd" erhalten.

Was vernahmen wir doch 2009   während des OB-Wahlkampfes immer wieder von unserem heutigen Oberbürgermeister Richard Arnold:

 

"Diese Gutachteritis muss ein Ende haben"

 

Dem kann nicht widersprochen werden.

Wir wissen aber auch um die Wirkungen des „Man kennt sich“ und die Nachhaltigkeit von Wahlkampfaussagen.

Wohnungspolitisch war diese "Studie" auch noch  völlig wertfrei.

36.000,-- € für: Exclusive Weeber - Mathematik
Wohnungsmarktstudie-2..pdf
PDF-Dokument [79.9 KB]

Heute, nach sieben Jahren verfehlter Wohnungspolitik scheint auch bei unserem Julius aus Ludwigburg angekommen zu sein, dass auch in Schwäbisch Gmünd Wohnungen fehlen. Und es geschieht etwas, was man Julius   nun wirklich nicht zugetraut hätte. Er reagiert, zwar nicht zügig, oder gar schnell, aber immerhin. Keine Panik – nicht etwa etwas Kreatives.

Aber immerhin frei nach dem Motto „da war doch mal was und da kenn ich doch jemand“. So tat dann Julius Mihm kund, dass  „die erfolgreiche Wohnungsmarktstudie von 2010 fortgeführt werden“ soll. Und von wem wohl? - WEEBER+PARTNER. Richtig, das Institut in Stuttgart. Wie gesagt, man kennt sich…

 

Die Daten für die Prognosen werden von der Stadt Schwäbisch Gmünd in digitaler Form (EXCEL-kompatible Tabellen) geliefert:

 

< Derzeitige und vergangene Bevölkerungszahlen – aufgegliedert nach Altersjahrgang, Geschlecht, Nationalität und Stadtteilen,

< Wanderungsverhalten und natürliche Bevölkerungsbewegung (Geburten, Sterbefälle) der letzten Jahre – aufgegliedert nach Altersjahrgang, Geschlecht und Stadtteilen,

< geplante Neubaugebiete bis 2030, geplante Wohneinheiten und Bezugsjahr,

< Angaben des Regionalplans zur Bevölkerungsentwicklung in der Region.

Angebot an die Stadt Schwäbisch Gmünd 30.11.2017
Weeber+Partner_SchwaebischGmuend_Angebot[...]
PDF-Dokument [579.4 KB]

Und das für

 61.000,-- €uro

 

Gmünd ist eine wachsende Stadt, mit stetig wachsenden Einwohnerzahlen. Vor zehn Jahren wurde im damaligen Bildungsbericht der Stadt ein deutlicher Rückgang der Einwohnerzahlen bis heute prognostiziert. Doch es ist ganz offensichtlich anders gekommen. Auch wenn die Zuzüge in den vergangen drei Jahren leicht rückläufig waren, ist die Einwohnerzahl gewachsen. Das liegt unter anderem daran, dass weniger Menschen weg– als zugezogen sind.

Nein, nein kein Text von uns.

Hört sich an wie WEEBER+PARTNER?

Stimmt. Hört sich so an.

Ist aber Helmut Ott, Leiter des Hauptamtes unserer schönen Stadt:

„„Gmünd ist eine wachsende Stadt“, betont Helmut Ott, Leiter dem Hauptamtes. „Wir haben stetig wachsende Einwohnerzahlen.“ Vor zehn Jahren wurde im damaligen Bildungsbericht der Stadt ein deutlicher Rückgang der Einwohnerzahlen bis heute prognostiziert. Doch es ist ganz offensichtlich anders gekommen. Auch wenn die Zuzüge in den vergangen drei Jahren leicht rückläufig waren, ist die Einwohnerzahl gewachsen. Das liegt unter anderem daran, dass weniger Menschen weg– als zugezogen sind.“ (Rems Zeitung,10.01.2018)

Stellt sich die Frage:

 

Was kann das Hauptamt, was das Baudezernat nicht kann?

 

Ganz einfach:

Die Daten der Stadt Schwäbisch Gmünd selbst auswerten.

 

Könnte es da sein, dass die einen ganz einfach Ihren Job machen und die anderen einfach nur mangelhaft ausgeprägten Fleiß mit Schmalspurgutachten kaschieren wollen?

 

Tja, ist selbst mal wieder gar nix drin, hängt man den Steuerzahler hin.

 

 

"VGW Märchenzelt", Foto: Archiv, © Paule Paulé

04.01.2017

Wo die VGW gerade Wohnraum schafft, oder so…

Dass die VGW, das heißt ihr Geschäftsführer Celestino Piazza, viel Unsinn über Wohnungsmarkt und Wohnungsbau in Schwäbisch Gmünd erzählt ist ja inzwischen hinlänglich bekannt.

In einer Stadt wie Schwäbisch Gmünd sei das Mietangebot alleine schon durch die Wohnungsbaugesellschaften und die Größe der Stadt sehr gut abgedeckt versuchte Piazza schon einmal der Öffentlichkeit weiszumachen. Noch nicht so lange her.

Und jetzt:

80 Millionen Euro für mehr Wonraum
80 Millionen Euro für mehr Wohnraum_bear[...]
PDF-Dokument [2.7 MB]

Zur Erinnerung OB Richard Arnold setzt auf 10.000 neue Einwohner in den nächsten 10 (zehn) Jahren. Also im Durchschnitt 1.000 (eintausend) neue Einwohner pro Jahr.  (Gmünder Tagespost, 26.01.2017)

 

Celestino Piazza, der das Mietangebot alleine schon durch die Wohnungsbaugesellschaften und die Größe der Stadt sehr gut abgedeckt sieht, obwohll schon heute etwa 800 bis 1.000 Wohnungen fehlen, will nun in den nächsten 5 – 6 Jahren 300 neue Wohnungen im ganzen Stadtgebiet generieren. Jubilate…

Fünf- bis sechstausend neue Bürger und dreihundert neue Wohnungen. Läuft… Falls man noch Staufer-Zeltlager über die Teilorte verteilt.

© Paule Paulé

Tja und jetzt? Jetzt wissen wir nicht, was wir von einem Architekten, der auszog Geschäftsführer der VGW zu werden und der Öffentlichkeit die objektive Unwahrheit erzählt, halten sollen.

Denn wenn Piazza in der Vorweihnachtszeit behauptet, dass „zum Beispiel beim Kreiswehrersatzamt in der Bismarkstraße die Um- und Neubauarbeiten bereits begonnen“ haben (Quelle: Remszeitung),

dann  ist das nun einmal nicht nur frei erfunden sondern objektiv die Unwahrheit. Wir haben einfach mal nachgeschaut

Was der Jägermeister und Architekt, der auszog Geschäftsführer der VGW zu werden hauptberuflich macht, könnte man jetzt fragen.

Nein, soweit wollen wir nun doch nicht gehen.

Mihm und Hackner

31.12.2017

 

Man nennt das in Gmünd Wohnungspolitik –

aber es ist nur schlechte Satire II

Dass selbst Oberbürgermeister Richard Arnold nicht weiß wie viele Wohnungen in Schwäbisch Gmünd tatsächlich leerstehen, kann nicht verwundern, wenn man die Zuständigkeit hinsichtlich des Wohnungsleerstandes in Schwäbisch Gmünd kennt. Die Gmünder Bauverwaltung. Stichwort: Julius.

Eine der Grundvoraussetzungen für eine zumindest halbwegs vernünftige Wohnungspolitik ist, dass man Kenntnis davon hat, wie viele Wohnungen man zum Beispiel in einer Kommune benötigt.

Doch in unserer Stadt tickt Wohnungspolitik anders:

  • Wohnungsuchende werden mit Wohnberechtigungsscheinen abgespeist, für die es in Schwäbisch Gmünd keine vermietbaren Wohnungen gibt;

 

  • private Investoren für Sozialen Wohnungsbau „benötigen wir in Schwäbisch Gmünd nicht, das macht alles die VGW“;

 

  • dauerhafte Wohnungsleerstände interessierten jahrelang weder Stadtverwaltung noch Gemeinderat;

 

Deshalb waren und sind auch Sanktionen gegen diesen Wohnungsleerstand, wie zum Beispiel In Tübingen

nicht möglich gewesen.

 

Doch halt! Wir vergaßen: „Gmünd kann man nicht mit Tübingen vergleichen“, so lehrte uns doch Gerhard Hackner, Leiter des Liegenschaftsamts Schwäbisch Gmünd. Stuttgart und Karlsruhe kommen da schon eher in Frage, so Hackner weiter.

Und es ist ja auch nicht so, dass die Bauverwaltung in dieser Sache völlig untätig gewesen ist. Für ein paar Grafiken hat es immerhin gelangt…

Flyer Gmünder Wohnraumoffensive
Vorlage Gmünder Wohnraumoffensive-5.pdf
PDF-Dokument [1.4 MB]
Organisatorische Abwicklung
Vorlage Gmünder Wohnraumoffensive-6.pdf
PDF-Dokument [478.1 KB]
Zeitliche Abwicklung
Vorlage Gmünder Wohnraumoffensive-7.pdf
PDF-Dokument [431.5 KB]

Und mit der charakteristischen und typischen Mitmenschlickeit von ergebnisorientierten und  motivierenden Verwaltungen,  wird der „Flyer Gmünder Wohnraumoffensive“ dann auch mit dem Grundsteuerbecheid verschickt. 

 

17.12.1017

 

Man nennt das in Gmünd Wohnungspolitik –

aber es ist nur schlechte Satire

 

Wohnraum ist seit Jahren Mangelware – in unserer schönen Stadt. Und nun soll ein angeblich neues Programm  Abhilfe schaffen.

 

Wir erinnern uns:

 

Im Jahr 2015 startete OB Richard Arnold einen Aufruf an die Gmünder Vermieter, die Wohnraum nicht vermieteten, sondern leerstehen ließen. Ging es damals um Flüchtlinge, so geht jetzt es um den Rest der Wohnungssuchenden. Der Erfolg dieser Aktion ist bekannt. 

Nach diesem  Erfolg ruht das Dezernat 2 -mit unserem Pendler aus Ludwigsburg an der Spitze- tief in sich. Deshalb weiß selbst Oberbürgermeister Richard Arnold nicht wie viele Wohnungen in Schwäbisch Gmünd tatsächlich leerstehen.

Gerhard Hackner

Gerhard Hackner, Leiter des Liegenschaftsamts Schwäbisch Gmünd und Stadtrat in Lorch kann auch nicht sagen wie viele Wohnungen in Schwäbisch Gmünd leerstehen.

Nun ist der nicht geringe Leerstand von Wohnraum in unserer schönen Stadt seit etwa 10 Jahren bekannt  Da wäre es doch sinnvoll gewesen, spätestens nach der erfolgreichen Aktion im Jahr 2015 weiterzumachen. Weiterzumachen mit der Ermittlung leerstehenden Wohnraums. Die Frage, warum die Bauverwaltung da nicht tätig geworden ist, hat dann auch Gerhard Hackner auf mehrfaches Nachfragen nicht beantwortet. Die Lösung des Problems sei mit der Wohnrauminitiative jetzt in Angriff genommen. Zur Ermittlung der Leerstände bei Mietwohnungen werde jetzt ein Flächenmanager im Dezernat 2 eingestellt.

Wird fortgesetzet

17.12.1017

Gmünder Wohnraumoffensive

Wohnraum ist Mangelware – in der Kernstadt ebenso wie in den Stadtteilen. Ein neues Programm soll Abhilfe schaffen. Dafür wird an den Aufruf aus dem Jahr 2015 von OB Richard Arnold an Vermieter – damals für Flüchtlinge – angeknüpft. Dieses Mal für eine große Bevölkerungsgruppe.

"Wir brauchen dringend Wohnraum"
Gmünder Wohnraumoffensive.pdf
PDF-Dokument [10.2 MB]
Gerhard Hackner

14.12.2017

Fairer Wohnen

Sowas geht in Gmünd nicht, Gmünd kann man nicht mit Tübingen vergleichen, so Gerhard Hackner, Leiter des Liegenschaftsamts Schwäbisch Gmünd. Wir wissen allerdings nicht, ob Herr Hackner das "Handlungsprogamm Fairer Wohnen" überhaupt kennt.

Handlungsprogramm Fairer Wohnen

Bezahlbarer Wohnraum in Tübingen ist knapp. Das bekommen insbesondere Menschen mit geringem Einkommen zu spüren, darunter viele Studierende, Ältere oder Menschen mit Behinderung. Auch immer mehr Familien und Haushalte mit mittlerem Einkommen haben Schwierigkeiten, eine angemessene Wohnung zu finden.

Die Universitätsstadt Tübingen arbeitet an einem Handlungsprogramm mit dem Titel „Fairer Wohnen“. Damit wollen Gemeinderat und Stadtverwaltung erreichen, dass mehr Wohnraum für alle Einkommensgruppen und Haushaltsformen geschaffen wird. Ausgehend von einer umfassenden Analyse des Tübinger Wohnungsmarkts sollen in dem Programm Rahmenbedingungen für Akteure auf dem Wohnungsmarkt festgelegt werden.

Die Eckpunkte des Programms „Fairer Wohnen“ hat die Stadtverwaltung bei einer Informationsveranstaltung am 24. Oktober 2017 vorgestellt. Rückmeldungen und Anregungen zu den Vorschlägen der Verwaltung nehmen die Wohnraumbeauftragten (wohnraum@tuebingen.de) gerne entgegen.

 

Präsentation vom 24. Oktober 2017

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